Folge 12: Jeder ist ein Nerd

Zum letzten Mal ohne Jan! Und zum ersten Mal nicht nur ohne Jan, sondern auch ohne Gast.

Unsere Themen der Woche:

Eine Antwort auf „Folge 12: Jeder ist ein Nerd“

  1. Wegen des Themas „Wangenmuskulatur“: Googelt mal Fotos von Dizzy Gillespie. Der spielt zwar Trompete und nicht Didgideroo, aber seine Wangenmuskeln sind sehr sehenswert, finde ich.

    Ja, ja, wir alten Leute kennen das mit dem Binschwotsching (oder wie heißt das noch mal?) ja nicht. Ich habe erst letztens festgestellt, dass man gar nicht das Morsealphabet können muss, um mit weit entfernten Menschen zu kommunizieren.

    Was die Darstellung von Spezialistentum im TV und in Filmen angeht, so gilt das wohl für jeden Fachbereich. Ich kannte mich ja früher ein bisschen mit Medizinfragen aus und für mich war das eklatanteste Beispiel bei „Million Dollar Baby“, wo Hillary Swank am Ende intubiert und beatmet ist, aber völlig problemlos reden kann. DAS GEHT NICHT! Der Tubus geht in die Luftröhre und verhindert, dass die Stimmbänder benutzt werden können. Ich war richtig froh, als „Emergency Room“ gestartet ist. Endlich mal eine Serie, wo die medizinischen Handlungen Hand und Fuß hatten. Oh ja – und was auch immer völlig verkehrt dargestellt wird, sind Reanimationen. Egal was ist, der Defi wird draufgehalten (was bei der in der Regel gezeigten absoluten Null(l)inie – ich hasse diese Drei-Konsonanten-Regel – sinnlos ist) und der Patient hüpft dann immer einen halben Meter im Bett hoch, und nach der Defibrillation hat er dann sofort wieder einen astreinen Sinusrhythmus.

    Ich hab‘ mal irgendwo gelesen, dass bei der Entdeckung von neuen Physikgesetzen das Alter das größte Problem ist, also das Alter der Physiker. Nach dieser Theorie haben die meisten Physiker ihre Entdeckungen und Beobachtungen in jungen Jahren gemacht. Das geht heute nicht mehr, weil man, um alle Physikgesetze zu kennen (und zu verstehen) schon soweit gealtert ist, dass man eben nicht mehr jung ist…

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